November 16th, 2006
Online-Banking mit Haushaltsbuch und Briefumschlägen
Ich verstehe nicht, warum das nicht schon längst Standard ist: Bei meinem Online-Banking für mein Giro-Konto hätte ich gern eine schicke Webanwendung. Ich will grafisch die Entwicklung meines Budgets sehen, gerne auch aufgeteilt nach Kostenarten. Die meisten Posten sind ja sowieso wiederkehrend oder lassen sich anhand von Stichworten schnell aufschlüsseln. Da könnte man dann schön sehen, wo größere Ausgabenposten sind, wie sie zueinander im Verhältnis stehen und wie die Entwicklung über die Zeit ist.
Ein weiteres Feature wären virtuelle Briefumschläge. Da tut man nach Gehaltseingang automatisch eine gewisse Geldmenge rein, die dann auf dem Kontostand nicht angezeigt wird. Die Umschläge (Ordner) benennt man bspw. Miete, Beamer, Bafög-Rückzahlung oder wie auch immer. Für Daueraufträge, die nicht mit dem Gehaltseingang zusammenfallen, und für Sparvorhaben. Oder auch, wenn man einmal eine größere Summe bekommt, die für einen bestimmten anderen Zweck später eingesetzt werden soll. Effekt ist einfach, dass die Inhalte der Briefumschläge nicht im Kontostand auftauchen und damit vom Besitzer nicht als “kann ich ausgeben” definiert werden.
Also liebe Banken: engagiert mich als Web-Anwendungs-Produktmanager und macht eure Kunden glücklich. :-)