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	<title>25uhr</title>
	<link>http://www.25uhr.de/wordpress</link>
	<description>magdalenas blog about fun ideas and the world in general</description>
	<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 01:23:58 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Erfunden: Wortschatzspiel</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 01:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Für meine Patenkinder mit Migrationshintergrund, bei der Nachhilfe erfunden. Funktioniert super für zwei Kinder mit ähnlichem Sprachstand, wahrscheinlich auch für drei Kinder.

Man nehme einen Text, der etwas zu schwierig ist für das Sprachniveau der Kinder. Gut ist, wenn sie mit dem Inhalt etwas anfangen können.
Außerdem braucht man Punkte. Im Bild kleine Spiegelsteinchen.
Den Text für jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für meine Patenkinder mit Migrationshintergrund, bei der Nachhilfe erfunden. Funktioniert super für zwei Kinder mit ähnlichem Sprachstand, wahrscheinlich auch für drei Kinder.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/wortschatzspiel.jpg" alt="Spiel zur Erweiterung des Wortschatzes" /><br />
Man nehme einen Text, der etwas zu schwierig ist für das Sprachniveau der Kinder. Gut ist, wenn sie mit dem Inhalt etwas anfangen können.<br />
Außerdem braucht man Punkte. Im Bild kleine Spiegelsteinchen.<br />
Den Text für jedes Kind kopieren.<br />
Jedes Kind soll den Text lesen und die Wörter markieren, die es nicht kennt. Der andere darf es nicht sehen.<br />
Dann geht man gemeinsam durch.</p>
<p>Wenn ein Wort von beiden Kindern als unbekannt markiert wurde, erkläre ich die Bedeutung.<br />
Wenn ein Wort von nur einem Kind markiert wurde, dann muss das andere Kind das Wort erklären. Ist die Erklärung richtig, bekommt es einen Punkt. Ist die Erklärung falsch bzw. das Wort doch nicht bekannt, muss es dem anderen Kind einen Punkt geben.</p>
<p>Zusatzregel: Wenn ein Wort von beiden unterstrichen wurde, aber ein Kind sich trotzdem an einer Erklärung versuchen will, darf es das tun. Ist die Erklärung richtig, bekommt es einen Punkt.<br />
Zusatzregel zur Zusatzregel: Wenn dann dem anderen Kind plötzlich einfällt, dass es eigentlich auch eine Erklärung versuchen will, kann ein Kind einen eigenen Stein setzen, wenn es sich sicher ist. Falls es dann doch falsch war, geht der gesetzte Stein an das andere Kind.</p>
<p>Am Ende den ganzen Text gemeinsam lesen und verstehen.</p>
<p>Ergebnis: Die Kinder haben Spaß und lernen sehr effektiv neue Wörter. Und ich freue mich über die Wort-Erklärungen der Kinder. &#8220;Hirngespinste&#8221;: Wenn man was glaubt, was gar nicht echt ist, zum Beispiel Gespenster oder Vampire.
</p>
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		<title>Erfunden: Baby-Taschen-Lampe</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 18:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Man nehme: einen Nuckelbehälter. Sowas gibts. Die junge Mutter tut da den Schnuller für unterwegs rein.

Man nehme außerdem eine selbstklebende Schrankleuchte/Kellerlicht. Die gabs mal bei Ikea. Batteriebetrieben.

Zusammenstecken, fertig.
Kind ist froh und schlenkert immer mit der Lampe rum, ohne sich dabei wehzutun oder die Lampe kaputtzumachen. Kinderhöhle ist beleuchtet und beim Kind beliebter als vorher.

Auch prima [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme: einen Nuckelbehälter. Sowas gibts. Die junge Mutter tut da den Schnuller für unterwegs rein.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/mam-schnullerbox.jpg" alt="Schnullertasche" /></p>
<p>Man nehme außerdem eine selbstklebende Schrankleuchte/Kellerlicht. Die gabs mal bei Ikea. Batteriebetrieben.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/osram-dot-it.jpg" alt="Drücklicht" /></p>
<p>Zusammenstecken, fertig.<br />
Kind ist froh und schlenkert immer mit der Lampe rum, ohne sich dabei wehzutun oder die Lampe kaputtzumachen. Kinderhöhle ist beleuchtet und beim Kind beliebter als vorher.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/babytaschenlampe.jpg" alt="Baby-Tschen-Lampe" /></p>
<p>Auch prima auf Reisen als Nachtlicht.
</p>
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		<title>Elinge für Großposemuckel</title>
		<link>http://www.25uhr.de/wordpress/?p=228</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 19:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[„Die nächste Runde geht auf mich, Jungs. Ich werde Großgrundbesitzer!“ Mischa wedelte mit einem Bündel Papiere und brachte die stickige Luft der Kneipe in Bewegung. Unter beifälligem Gemurmel seiner Kumpels mühte sich Mischa mit dem Vorlesen: Seine geliebte Erbtante war nach langer Krankheit verstorben und hinterließ ihm den seit Jahrhunderten in Familienbesitz prosperierenden Hof mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die nächste Runde geht auf mich, Jungs. Ich werde Großgrundbesitzer!“ Mischa wedelte mit einem Bündel Papiere und brachte die stickige Luft der Kneipe in Bewegung. Unter beifälligem Gemurmel seiner Kumpels mühte sich Mischa mit dem Vorlesen: Seine geliebte Erbtante war nach langer Krankheit verstorben und hinterließ ihm den seit Jahrhunderten in Familienbesitz prosperierenden Hof mit Viehwirtschaft und 14,8 Hektar Land.<br />
„Ich sag euch, Schweine schlachten und Bäume ausreißen. Das ist das richtige Leben für mich. Hier in der Stadt gibt’s doch eh keine Jobs mehr.“ Mischa tätschelte seine umfangreichen Oberarme und sah sich mit bloßen Händen mannsgroße Möhren aus dem Boden ziehen.<br />
„Das wird doch nie was, du hast doch keine Ahnung von Landwirtschaft“, höhnten seine Zuhörer. „Wusstest du schon, dass Milch aus Kühen kommt und nicht in Tüten an Bäumen wächst?“ „Natürlich weiß ich das“, brummte Mischa verärgert, überlegte aber doch, ob er das mit dem Melken schaffen würde. Schon holte jemand aus einer der dunkleren Ecken des Lokals den Professor und stellte ihn vor Mischa hin. „Nimm den Prof mit, der kennt sich aus. Stimmt doch, Prof?“ Der Professor wackelte unsicher vor und zurück, blinzelte und strich sich das schüttere Haar aus dem Gesicht. „Was stimmt, bittesehr?“ Nun wurde des Professors Lebensgeschichte auf den Tisch gebracht, wie er Agrarwissenschaft studiert hatte, in eine Kommune gezogen war, Feldforschung veröffentlicht hatte und Teleprofessor wurde. Schließlich war er aber im Zuge von praktischer Genoptimierung am Papaver somniferum dem Morphium erlegen und brachte sein Leben nicht mehr auf die Reihe.  Dem Professor war es ein bisschen unangenehm, so vorgeführt zu werden, aber Mischa wurde immer begeisterter und so wurden sie sich dann doch einig. Der Prof sollte mitkommen und konnte soviel Schlafmohn anbauen, wie er wollte. Dafür sollte er in allen landwirtschaftlichen Fragen erster Berater des Chefs sein.<br />
Wenige Tage später saßen die beiden mit schweren Koffern im Minitrain auf dem Weg nach Großposemuckel. Der Professor mit einer altertümlichen Datenbrille auf der Nase las die neuesten Fachartikel über Gartenbau in Westpolen. Mischa sah aus dem Fenster. Nach den Gewächshäusern außerhalb der Stadt gab es jetzt nur noch kilometerweit Mais, Soja, Raps und Getreidefelder. Windräder. Ein paar verfallene Dörfer. Dazwischen lange Bahnen weglosen Waldes, in dem alles durcheinanderwuchs. Einmal mit einer Energieholzmaschine da durchfahren und alles kurz und klein schreddern, davon träumte Mischa, als der Professor plötzlich aufsprang: „Wir brauchen frische Elinge. Die bei deiner Erbtante sind bestimmt nur v4.1, wenn überhaupt. Ohne die richtigen Elinge arbeiten wir uns krumm und bucklig und halten kein Jahr durch.“ Rasch koppelte er ihr Abteil aus dem Überlandtrain aus und suchte einen stillen Feldweg, fernab der Straße. „Wir parken hier und warten bis zur Dämmerung. Das ist unauffälliger.“ Mischa traute sich nicht, zu fragen, sondern packte seine Reisebrote aus, entledigte sich seiner Schuhe und Strümpfe und ging betont barfuß am Waldrand entlang, während der Professor ein paar Schritte ins Feld gegangen war und vor sich hin murmelnd mit den bloßen Händen im Boden grub. Doch kaum hatte Mischa sich hingesetzt und ein wenig mit den Zehen gewackelt, piepte am Minitrain ein Alarm. Er sprang auf und rannte zurück, schaute sich mit dem Professor alles an, konnte aber keine Ursache entdecken. Als er zurück zu seinen Broten kam, waren sie verschwunden. Verdammte Natur, dachte Mischa und trank wenigstens sein Bier, das noch unberührt stand. Die Stunden bis zum Abend verbrachte er damit, von seinem Gutshaus zu träumen, und von den Bergen von Mais, die er mit einem riesigen Traktor einfahren würde.<br />
„Also, Folgendes ist der Plan“ erläuterte schließlich der Professor. „Wir lassen alle elektronischen Geräte und Tags hier im Wagen, dann marschieren wir da rüber zur Ladestation.“ Er zeigte auf einen weißen Mast mitten im Feld, dessen Spitze mit der einbrechenden Dunkelheit blau zu blinken angefangen hatte. „Ich programmiere die Station so, dass sie die Elinge zu sich ruft und in den Winterschlafmodus versetzt. Du gräbst sie dann aus und sammelst sie in diesen Sack hier.“ „Äh, wie sieht denn ein Eling aus, Prof?“ Der Professor stockte, als er versuchte, sich auf das Wissensniveau seines Gegenübers herab zu begeben. „Ah… rund… wie eine große Murmel. Braun. Schleimig. Ganz harmlos.“ „Ok… Na dann…“ Sie zogen los, fühlten sich ganz nackt ohne die Gadgets und Chips und Wearables, die sie zurückgelassen hatten, um keine digitale Spur zu setzen. Der Wagen war gut verschlossen und nur mit ihren persönlichen Stimmcodes und Fingerabdrücken zu öffnen, aber Mischa beschlich trotzdem ein mulmiges Gefühl. Jetzt sind wir wie die Urmenschen, dachte er, durch das Feld stapfend, und hatte sich sogar einen Knüppel vom Waldrand mitgenommen, um diese Murmeln besser ausgraben zu können.<br />
Als Mischa genau den 100. Eling aus der Erde holte und in den gut gefüllten Sack warf, gab dieser das 100. Stress-Signal ab, woraufhin die Ladestation zu dem Schluss kam, dass Wildschweine am Werk seien. Ein ohrenbetäubender Lärm brach los, Lichtblitze zuckten, um die Station zischte ein Draht, der Stromstöße verteilte, ein ekelhafter Schweißgeruch füllte die Luft. Mischa stürmte los, Beute und Professor waren vergessen, nur weg von dem Höllending! So schnell er konnte rannte er zum einzigen vertrauten Ort in dieser finsteren Umwelt, dem Minitrain. Das Sausen und Brausen hinter ihm wurde schon leiser, aber erst in der ruhigen Sicherheit des Abteils würde er einen klaren Gedanken fassen können. Mischa riss die Tür auf und erstarrte: seine Koffer waren geöffnet, ihr Inhalt lag im Abteil verstreut und dazwischen stand ein junges, vermummtes Mädchen von höchstens sechzehn Jahren. Und starrte ihn ebenso sprachlos an.<br />
Dann war es Emmi gewesen, die zuerst einen klaren Gedanken gefasst hatte. Sie hatte Mischa vorsichtig davon überzeugt, erstmal den Professor zu retten, hatte die Alarmanlage der Ladestation ausgeschaltet und dann den Sack mit Elingen geschleppt, während Mischa den ohnmächtigen Prof wie ein Baby auf den Armen zum Wagen trug.<br />
„Die Anlage dachte, ihr seid Wildschweine“, grinste Emmi. „Aber wir sollten trotzdem abhauen. Großposemuckel, hm?“ Sie runzelte die Stirn, als sie den Navi wieder aktivierte. Zusammen kümmerten sie sich um den Professor, der auch bald wieder aufwachte und den jungen Gast bestaunte. „Was macht denn so eine kleine Person alleine auf dem Land? Du hast was ausgefressen, stimmt‘s? Kannst nicht in die Stadt?“ Nicht ohne gewissen Stolz erzählte Emmi, dass sie zwar erst 15 Jahre alt war, aber tatsächlich auf internationalen Fahndungslisten stand und jetzt auf dem Weg nach Litauen zu einer befreundeten Hackerkommune war. Allerdings musste sie Überwachungskameras strikt meiden oder ihr Gesicht verbergen, was in der Stadt nicht erlaubt war. Am linken Auge und Ohr, und an beiden Händen trug sie seit Jahren schon elektronische Implantate, die ihr erlaubten, sich schnell in alle möglichen Systeme einzuhacken. So hatte sie auch problemlos in den verschlossenen Minitrain einbrechen können. „Und Sorry für die Brote. Ich hatte so einen Hunger“, entschuldigte sie sich.<br />
„Was habt ihr da eigentlich geklaut?“ fragte Emmi nun ihrerseits. „Elinge natürlich, was sonst!“ platzte Mischa heraus, und weil er nicht zugeben wollte, dass er immer noch nicht so genau wusste, was das ist, holte er eine Handvoll hervor und streckte sie Emmi hin. Von der Wärme seiner Hand wachten sie aber auf und aus den harmlosen Murmeln wurden schreckliche Krabbeldinger mit gefährlichen Klauen, gruseligen Fühlern, einem länglichen Körper, zwei mal sechs Beinen und einem Stachel am Hinterteil. Und sie krabbelten an Mischas Hand herum, schlüpften unter seinen Ärmel, fielen herunter als er panisch aufschrie, und suchten sich im hellen Abteil dunkle Verstecke. Der Professor und Emmi waren dem armen Mischa gar keine Hilfe, denn sie schüttelten sich vor Lachen und versuchten nur, die wertvollen Robotertierchen behutsam wieder aufzusammeln, bevor der angehende Bauer sie zertrat. „Hätte man die nicht netter aussehen lassen können?“ grummelte Mischa später. „Die sehen doch echt fies aus.“ „Das ist ein außerordentlich durchdachtes Design“, erklärte der Professor, nun ganz in seinem Element. „Die Elinge der sechsten Generation überleben bis zu fünf Jahre im Boden, im Winterschlafmodus bei bis zu 20 Grad minus. Sie identifizieren Pflanzen und Tiere bis auf Artgrenze, beseitigen Unkraut und kleine Schädlinge nach Anweisung, messen kontinuierlich Nährstoffgehalt und Bodenfeuchtigkeit. Sie können in manchen Ausführungen sogar Keimlinge vereinzeln und sich gegen Fressfeinde zur Wehr setzen.“ Als er Mischas skeptischen Blick bemerkte, fügte er hinzu: „Es gibt da aber auch ein niedliches Programm. Schau mal.“ Er nahm eines der Tierchen hoch. Der Eling hielt still und bewegte nur leicht die Fühler. Als er sich überzeugt hatte, in einer menschlichen Hand zu sitzen, begann er, einen leisen, gurrenden Ton sich zu geben und sich einzukringeln. Es schien fast, als wollte er es sich gemütlich machen. Der Professor streichelte ihn mit dem Finger und gleich drehte er sich auf den Rücken, so als wolle er am Bauch gekrault werden. „Oh, wie süß!“ quietschte Emmi und nahm auch einen auf die Hand. „Darf ich ihm eine eigene Firmware aufspielen? Damit er kommt, wenn ich ihn rufe?“ Mischa lachte noch etwas gequält und hoffte nur, dass nicht alle Farmmaschinen so ein durchdachtes Design hatten. Dabei hatte der Professor gerade anfangen wollen, von den Erntespinnen zu erzählen, von denen man auf jeden Fall einen Schwarm auf dem Hof haben sollte.<br />
„Komm doch mit uns. Jemanden wie dich können wir gut gebrauchen“, sagte Mischa zu Emmi, und der Professor stimmte zu. Einer Subsistenz-Community beitreten, die Anbausoftware managen, ein lokales Netz dicht halten, einen Makerbot in Betrieb nehmen. All das würde ihnen allein schwer fallen. „Nur für den Anfang“, bat Mischa „Ich kaufe dir auch ein Pony, oder was kleine Mädchen eben so mögen. Sollten.“ Emmi lachte, überprüfte, ob es in Großposemuckel einen Breitbandzugang gab, und zwinkerte. „Wenn ich die Ladestation hacke, marschiert unsere nächste Fuhre Elinge gleich von selbst auf deinen Schoß.“
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was passiert, wenn eine HartzIV-Empfängerin einen Hauptschulabschluss nachholen möchte</title>
		<link>http://www.25uhr.de/wordpress/?p=227</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 21:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[August 2010. Frau K. ist Flüchtling, seit eineinhalb Jahren in Deutschland, alleinerziehende Mutter und ist in ihrer Heimat nie in die Schule gegangen. Als sie herkam, konnte sie nicht mal ihren eigenen Namen schreiben und sprach kein Wort Deutsch. Aber in der kurzen Zeit hat sie es mit ernormem Fleiß, Motivation und Begabung geschafft, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>August 2010. Frau K. ist Flüchtling, seit eineinhalb Jahren in Deutschland, alleinerziehende Mutter und ist in ihrer Heimat nie in die Schule gegangen. Als sie herkam, konnte sie nicht mal ihren eigenen Namen schreiben und sprach kein Wort Deutsch. Aber in der kurzen Zeit hat sie es mit ernormem Fleiß, Motivation und Begabung geschafft, die Deutsch-Prüfung <a href="http://www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm">B1</a> mündlich und schriftlich zu bestehen. Parallel hat sie sogar den Aufnahmetest für einen Hauptschulkurs (Klasse 9) bestanden.</p>
<p>Am Jobcenter wäre ihre Integrationskarriere dann fast gescheitert.</p>
<p><em>Frau K.:</em> Ich möchte gern einen Schulabschluss machen, damit ich eine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe.<br />
<em>Jobcenter:</em> Gute Idee. Bitte schicken Sie uns die Schulbescheinigung für den Hauptschulkurs.<br />
<em>Frau K.:</em> Das geht erst, wenn das Schuljahr angefangen hat, aber hier ist schonmal die Anmeldebestätigung.<br />
<em>Jobcenter:</em> Ok. Beantragen Sie bitte Bafög für Ihre Ausbildung. Wir werden Ihnen ab September die Leistungen streichen.<br />
<em>Frau K.:</em> Was?!<br />
<em>Bafög-Amt:</em> Für den einfachen Hauptschulabschluss als Tageskurs gibt es grundsätzlich kein Bafög. Warum schickt uns das Jobcenter eigentlich immer diese Schüler?<br />
<em>Frau K.:</em> Können Sie mir das schriftlich geben?<br />
<em>Bafög-Amt:</em> Nein, Sie müssen einen Antrag stellen.<br />
<em>Frau K.:</em> Na gut.<br />
<em>Frau K.:</em> Liebes Jobcenter, das Bafög-Gesetz sagt, dass ich für diese Ausbildung kein Bafög bekommen werde. Wären Sie so nett mir die Leistungen zum Lebensunterhalt, besonders die Miete, nicht zu streichen bis der Bafög-Bescheid da ist?<br />
<em>Jobcenter (Leistungsabteilung):</em> Ab September erhalten Sie nur noch einen kleinen Teil der Miete für die Kinder, sowie einen Alleinerziehendenzuschlag. Wir gehen davon aus, dass Sie Bafög bekommen.<br />
<em>Frau K.:</em> Ahh!<br />
<em>Bafög-Amt:</em> Bittesehr, hier Ihre Ablehnung. Für den Schulbesuch der 9. Klasse gibt es grundsätzlich kein Bafög.<br />
<em>Jobcenter (Arbeitsvermittler):</em> Öh, na so was. Vielleicht doch lieber schnell wieder von der Hauptschule abmelden? Wie wäre es stattdessen mit einem schönen Berufsorientierungskurs?<br />
<em>Frau K.:</em> Nein, danke. Ich gehe lieber zum Rechtsanwalt.<br />
<em>Rechtsanwalt:</em> Frau K., herzlichen Glückwunsch. Sie haben tatsächlich Anspruch auf Miete und Lebensunterhalt vom Jobcenter während dieser Ausbildung. Und außerdem durften die gar nicht so schnell die Leistungen streichen, solange der Bafög-Bescheid noch nicht da war. Reichen wir schnell Widerspruch ein!<br />
<em>Frau K.:</em> Ok.<br />
<em>Jobcenter:</em> …<br />
<em>Frau K.:</em> Hallo, bekomme ich bald einen neuen Jobcenter-Bescheid?<br />
<em>Jobcenter:</em> …<br />
<em>Vermieter:</em> Bitte zahlen Sie Ihre Miete für September!<br />
<em>Frau K.:</em> Oh nein! Stehe ich jetzt bald mit meinen Kindern auf der Straße?<br />
<em>Schulleiterin des Hauptschulkurses:</em> Hallo Jobcenter, was denken Sie sich eigentlich dabei?<br />
<em>Jobcenter:</em> …<br />
<em>Frauenärztin:</em> Frau K., Sie brauchen eine Operation. Bitte gehen Sie baldmöglichst ins Krankenhaus.<br />
<em>Krankenhaus:</em> Hier ist Ihr OP-Termin. Bitte lassen Sie sich die Einweisung noch von der Krankenkasse abstempeln.<br />
<em>Krankenkasse:</em> Hallo Frau K., wussten Sie schon, dass Sie und Ihre Kinder seit Anfang September nicht mehr krankenversichert sind? Bitte geben Sie uns alle Versicherungskarten!<br />
<em>Frau K.:</em> Argh!<br />
<em>Jobcenter:</em> Ihre Akte ist in Bearbeitung. Bitte warten Sie&#8230;<br />
<em>Frau K.:</em> Ich muss aber diese Operation machen. Und was ist, wenn meine Kinder krank werden?!<br />
<em>Jobcenter:</em> Gut wir beeilen uns. Hm, wo ist eigentlich Ihre Akte abgeblieben&#8230;? Kommen Sie in ein paar Tagen nochmal.<br />
<em>Frau K.:</em> …<br />
<em>Jobcenter:</em> Herzlichen Glückwunsch, Sie bekommen wieder Geld, Miete und Krankenversicherung!</p>
<p>Das Ganze zog sich über mehr als zwei Monate hin. Frau K. war am Schluss völlig mit den Nerven fertig. Ein normaler Mensch (der keine deutsche Mentorin hat) hätte längst aufgegeben, obwohl er im Recht ist, und stattdessen einen Berufsqualifizierungskurs mit zweifelhaftem Wert gemacht. </p>
<p>Inzwischen hat Frau K. ihr Halbjahreszeugnis bekommen - mit vielen guten Noten - und möchte gern weiter lernen und eine Ausbildung machen. Wenn der Staat sie lässt.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>App Idea: Shopping with a Style Community</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 21:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Provider of this app would be a fashion retailer such as H&#038;M, Gap, Zara etc. Could also work for chains like IKEA or Butlers. Everything that has many stores and is about trends and lifestyle.
Benefits for the provider:

app users spend more time in store and buy more items per purchase
users get engaged in a lively [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Provider of this app would be a fashion retailer such as H&#038;M, Gap, Zara etc. Could also work for chains like IKEA or Butlers. Everything that has many stores and is about trends and lifestyle.</p>
<p>Benefits for the provider:</p>
<li>
<ul>app users spend more time in store and buy more items per purchase</ul>
<ul>users get engaged in a lively brand community</ul>
<ul>provider gains insights about customers and trends</ul>
<ul>provider builds direct and very personalised marketing channel</ul>
</li>
<p>That&#8217;s how it works:</p>
<p>Anna is looking for new clothes to wear at her new office job. She likes to shop at Zara and knows they have some clothes with business style.</p>
<p>She finds something she likes and scans its barcode, using the Zara app installed on her phone.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/zarastyle0b.png" alt="Scan product barcode" /></p>
<p>The app shows styles which include this scanned item.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/zarastyle1b.png" alt="Show styles" /></p>
<p>Anna selects a style to get more info: title, author, tags, products with prices and availability, comments and likes. She can browse through more styles by tags, such as &#8220;office&#8221; or &#8220;summer&#8221;.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/zarastyle2b.png" alt="Style detail page" /></p>
<p>&#8220;That is a nice cardigan, it does look like business style.&#8221; Anna thinks and goes looking for it in the store. The app can help her find it by displaying its location in the store through augmented reality navigation.</p>
<p>In the end, Anna has spent more time in the store and bought more items than she would have done without the app.<br />
<br />
And this is how it works for contributing users:</p>
<p>Birgit is an advanced user of the app. She loves to shop, to experiment with new styles and to read fashion magazines. She is an active member of the Zara style community.</p>
<p>When Birgit is at the store, she looks for interesting combinations to create from the available selection. She walks around and scans product barcodes to add to her new style creation.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/zarastyle3b.png" alt="Create new style" /></p>
<p>Products are added and arranged automatically, and Birgit can fine-tune the composition manually. When she is happy with the result, she adds title and tags and uploads it to the community.</p>
<p>Shortly after, her phone alerts her that first likes and comments have arrived. Birgit is excited and looks forward to the weekly lottery, where you can win gift coupons and discount coupons from Zara. The more points you get that week (by uploading, receiving and giving likes and comments), the higher your chances of winning.<br />
<img src="http://www.25uhr.de/img/zarastyle4b.png" alt="Activity stream" /></p>
<p>
(Note: Mockups created with <a href="http://www.balsamiq.com">Balsamiq</a>, styles pictures stolen from <a href="http://www.stylefruits.de">stylefruits</a>. )
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fernsehformatidee: Mix aus Castingshow und Teleshopping</title>
		<link>http://www.25uhr.de/wordpress/?p=225</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 02:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Man nehme junge Leute aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten, die gern mal im Fernsehen auftreten wollen (und Geld verdienen).
Dazu irgendwelche obskuren Produkte.
Und ein Callcenter und all das Equipment, was man für Teleshopping braucht. 

Die gecasteten Leute, vielleicht Zweierteams, preisen die Produkte an. Die Zuschauer lachen und kaufen.
Die aktuellen Statistiken (Anrufquote, Lagerbestand&#8230;) werden aber nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme junge Leute aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten, die gern mal im Fernsehen auftreten wollen (und Geld verdienen).<br />
Dazu irgendwelche obskuren Produkte.<br />
Und ein Callcenter und all das Equipment, was man für Teleshopping braucht. </p>
<p><img src="http://www.25uhr.de/img/telecastingshopping.jpg" alt="Mix of Castingshow and Teleshopping" /></p>
<p>Die gecasteten Leute, vielleicht Zweierteams, preisen die Produkte an. Die Zuschauer lachen und kaufen.<br />
Die aktuellen Statistiken (Anrufquote, Lagerbestand&#8230;) werden aber nicht nur dem Verkäufer angezeigt, sondern auch den Fernsehzuschauern. Wenn ihnen also ein Verkäufer gefällt, können sie per Kauf &#8220;voten&#8221;. Oder zumindest mitfiebern.</p>
<p>Das Ganze gern auch in mehreren Runden. Gute Verkäufer kommen weiter etc. In der ersten Runde kann sich ein Verkäufer sein Produkt selbst aussuchen, später wird es vorgegeben etc.</p>
<p>Lustig wäre auf jeden Fall zu sehen, was die Leute sich einfallen lassen, wie sie reagieren. Und auch, welche Strategien erfolgreich sind, denn das wird ja nicht vorgegeben.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>gratiskultur im internet - metaphert.</title>
		<link>http://www.25uhr.de/wordpress/?p=224</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 09:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

		<category>obervations</category>

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		<description><![CDATA[bei diesem handelsblatt artikel meint man, die zugrundeliegende metapher des medienkonsums sei: zuerst lebten wir in einer wüste, aber es gab prima abgefülltes flaschenwasser zu kaufen. jeder kaufte das, die flaschenwasserproduzenten waren glücklich.
dann aber kam die flut. innerhalb weniger jahre wurde die wüste zu einem nassen sumpf. wasser überall. keiner kaufte mehr flaschenwasser. doch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bei diesem <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienkonzerne-das-ende-der-gratiskultur-im-internet-ist-gekommen;2687924">handelsblatt artikel</a> meint man, die zugrundeliegende metapher des medienkonsums sei: zuerst lebten wir in einer wüste, aber es gab prima abgefülltes flaschenwasser zu kaufen. jeder kaufte das, die flaschenwasserproduzenten waren glücklich.</p>
<p>dann aber kam die flut. innerhalb weniger jahre wurde die wüste zu einem nassen sumpf. wasser überall. keiner kaufte mehr flaschenwasser. doch das wasser war salzig und dreckig und die es tranken, litten zunehmend an krankheiten. so besinnen sie sich jetzt darauf, wieder gutes, schönes flaschenwasser zu trinken. und die flaschen haben inzwischen sogar multi-touch-interfaces. juhu.</p>
<p>vielleicht ist es aber eher so: wir lebten tatsächlich in einer (informations-)wüste. aber mit dem internet kam der regen. er verwandelt die landschaft, aber es entsteht dabei nicht nur sumpf, sondern auch grundwasserspeicher und quellen. die leute lernen, die zu finden. sie lernen, den frischen regen täglich aufzufangen und zu nutzen. manche kaufen wasser noch aus gewohnheit, aber die meisten sind damit beschäftigt, die neue landschaft für sich zu entdecken.</p>
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		<title>Smartphone users as Sensor Grid</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 11:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Think of smartphone users as a panel. They are your geographically distributed sensors, conveniently dense in urban areas and equipped with the finest hardware: a human body. 
Use case:  A provider of navigation software / maps wants to enhance their product by including information about where to find free parking. They ask the panel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Think of smartphone users as a panel. They are your geographically distributed sensors, conveniently dense in urban areas and equipped with the finest hardware: a human body. </p>
<p><strong>Use case:</strong>  A provider of navigation software / maps wants to enhance their product by including information about where to find free parking. They ask the panel owner to gather this information. Panel owner is the company who creates and distributes the app. </p>
<p>At different times of the day, app users get an <a href="http://android-developers.blogspot.com/2010/05/android-cloud-to-device-messaging.html">alert</a>, asking him or her to answer some questions. In this case: &#8220;Look out on the street. How easy is it right now for a driver to find free parking? a) very easy b) medium c) hard d) impossible.&#8221; And maybe the same question again for paid-for parking.<br />
User answers or dismisses. GPS data is sent along. A few days later, the map provider has a complete data set on the parking situation everywhere and fine-grained to different times of the day and week. He pays the panel owner a lot of money. Panel owner distributes money to participating users, while keeping his share.</p>
<p><strong>Other use cases</strong> include all data where geographic detail is relevant, possibly combined with time of day. &#8220;How is the noise level?&#8221; &#8220;What is the price of a Caipirinha at the next bar?&#8221; To parents: &#8220;Here and now, would you let a 10-year old kid walk outside alone?&#8221; During a flood: &#8220;How high is the water on the streets in your place?&#8221; </p>
<p>Stuff like that. Although I am not sure: Is there really a market for such kind of data?
</p>
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		<title>How Success Kills Usability</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 02:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[Just recently, I watched someone use the new Twitter. He showed me the new features he liked, until he said &#8220;Hm, so where do I write my tweet now?&#8221;
With Netvibes I noticed the same trend towards complexity, with more and more features adding up over the years. Making the basic features hard to find for [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Just recently, I watched someone use the new Twitter. He showed me the new features he liked, until he said &#8220;Hm, so where do I write my tweet now?&#8221;</p>
<p>With Netvibes I noticed the same trend towards complexity, with more and more features adding up over the years. Making the basic features hard to find for new users.</p>
<p>And I remember how Google added the &#8220;Fade-In&#8221; effect to their start page, removing most of the Non-Search UI elements until mouse move. </p>
<p>I think there are 3 main reasons <strong>why a simple, great web app becomes a cluttered thing of featurism</strong>.</p>
<p><img src="http://img137.imageshack.us/img137/2052/taschenmesser.png" alt="Taschenmesser Wenger" /></p>
<p>You start out with a basic idea, limited resources and novice users.</p>
<p>Probably you have even more ideas, but your only developer is a friend working on your site in his spare time and you really have to think hard what to ask from him.</p>
<p>So if you get it right, your first version has a simple interface, with the core feature standing out very easily visible.</p>
<p>Then what happens, if the great idea attracts a lot of users?</p>
<p>1) You feel the need to monetize, or add other investor-compatible value to the site (registered users, page impressions, user-generated content&#8230;).<br />
This leads users away from<em> the value they get from you</em> to <em>the value you get from them</em>. Assuming, that the monetization part was not part of the user experience from the beginning, you now have to distract your users: Sign up now. Click on this banner. Visit our shop. Tell your friends. Donate now.</p>
<p>2) You can hire more devs. Yay! <br />
Now you can add all the features you want, include all the content partners you want, and extend your product in all directions. To make people notice the wonderful feature #271 you add a little &#8220;New!&#8221; sign to it. <em>The original focus is lost.</em></p>
<p>3) You have a lot of advanced, engaged, long-term users. They love your site, know exactly where to find the original features&#8230; and always ask for more.<br />
The problem is that the needs and behaviours of new users and advanced users differ a lot. You won&#8217;t be able to serve everyone perfectly with one UI. <em>New users get confused and their retention rate drops.</em></p>
<p>So everything is great, except that people cannot (as easily) do what they actually came for.</p>
<p><strong>What to do about it:</strong></p>
<p>1) Integrate monetization smoothly with user experience. Or find a business model that does not rely on distracting users (eCommerce, B2B&#8230;). Admittedly, this may not always be possible.</p>
<p>2) Next time you want to hire another dev, hire a usabilty expert instead.<br />
When planning your next release, <a href="http://experiencedynamics.blogs.com/site_search_usability/2007/02/feature_frenzy_.html">think user tasks, not features</a>.<br />
And <a href="http://ignorethecode.net/blog/2010/02/02/removing-features/">learn to say &#8220;No&#8221; and even to remove outdated features</a>.</p>
<p>3) Offer different UIs for newbies and frequent users. Let the UI adapt to individual (usually registered) users. There are many ways how to do it, some examples here: <a href="http://www.greenbook.org/marketing-research.cfm/site-design-should-reward-frequent-users">Rewarding Frequent Users</a>.
</p>
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		<item>
		<title>Interactive Books</title>
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		<comments>http://www.25uhr.de/wordpress/?p=221#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Böttger</dc:creator>
		
		<category>Uncategorized</category>

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		<description><![CDATA[What I like about books. What I miss on the net.
Being immersed in a world. Forgetting what is around me.
Diving into thoughts and exploring the consequences.
Taking the time to understand. Mastering the hard or boring parts, too.
Learning as a journey, guided by the author. Week-long journeys, not just brief glimpses.
A feel of accomplishment, putting it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>What I like about books. What I miss on the net.</p>
<p>Being immersed in a world. Forgetting what is around me.<br />
Diving into thoughts and exploring the consequences.<br />
Taking the time to understand. Mastering the hard or boring parts, too.<br />
Learning as a journey, guided by the author. Week-long journeys, not just brief glimpses.<br />
A feel of accomplishment, putting it on the shelf and looking at the back later.</p>
<p>So&#8230; can we have that online/digital/mobile/iPadded? ;)</p>
<p>On the internet, you are not continuous.<br />
Each serendipitous link brings you into a different world, mood, state, learning.<br />
A book gives you the feeling of being one reader, throughout the time you read it. You are the receiver, the answer to the author. You are defined by the author and recognized at the same time.</p>
<p>Identity.<br />
Even though stamped on you from the outside.</p>
<p>It feels good to concentrate for days on one topic or adventure. The novel you dive in to when commuting, that lets you travel through the caribean or explore distant planets.<br />
In a way it is like a videogame. Just more portable.</p>
<p>With stronger pads, there could be a new genre:</p>
<ul>
<li>browser+mobile based games</li>
<li>educational, in a way. or just entertaining. immersing.</li>
<li>to be mastered within a week or two.</li>
<li>1-2 euros one-time price. or free.</li>
<li>one author or few, telling a story.</li>
<li>a set of techniques for visualization and involvement.</li>
<li>plenty reading and understanding. even surfing, to find out things.</li>
<li>the important part is the storyline, guiding the user/reader along.</li>
<li>accomplishment: share your success in social networks, as badge etc. mark as solved in your shelf.</li>
<li>later, be able to look things up in this game, if educational.</li>
</ul>
<p>Biz idea: Create a platform or software for game/book authors to create and sell these kind of interactive books. Expect authors to work several weeks or months to create really cool ones.</p>
<p>Related Inspiration: </p>
<ul>
<li>Text adventures. &#8220;Get Lamp&#8221; movie is great: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UwZxUGmqSOo">trailer</a>. </li>
<li>Alice in Wonderland, illustrated for iPad. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gew68Qj5kxw">(Strange) video.</a></li>
</ul>
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