Prima Produktidee: RFID-Beipackzettelvorleser oder Einnahmehilfe


Wenn alle Medikamentenpackungen mit RFIDs versehen sind, dann könnte man so ein Produkt bauen: Ein Schälchen, wo man das Produkt draufstellt, ein paar Knöpfe zum Bedienen und Sprachausgabe.

Zielgruppe: Leute, die schlecht oder gar nicht die klein geschriebenen Beipackzettel lesen können, insbes. alte Leute oder Augenkranke. In der erweiterten Version alle, die viele Medikamente regelmäßig einnehmen müssen.

Auf einem zentralen Server ist eine Datenbank mit Daten zu den Medikamenten und eine Audiodatei mit dem vorgelesenen Beipackzettel. Gepflegt wird die Datenbank vom Betreiber sowie von den Pharmaherstellern. Der Update der lokalen Datenbank auf dem Gerät mit den aktuellen Daten erfolgt in der Apotheke, zB per Bluetooth.

Bedienung: Der Benutzer legt eine Medikamentenschachtel in das Schälchen. Das Gerät erkennt den RFID-Chip und nennt den Namen des Medikaments. Der Benutzer drückt auf die “Vorlesen”-Taste und das Gerät liest den Beipackzettel vor. Mit vor- und zurück-Tasten kann man zwischen den Kapitel springen.

Eine erweiterte Version des Geräts (mit etwas mehr Tasten…) könnte auch ermöglichen, dass der Patient (oder Arzt/Apotheker) eingibt, wann wieviel eingenommen werden soll. Dann kann das Gerät auch als Erinnerung für die Medikamenteneinnahme dienen.

Für eine möglichst einfache Bedienung wäre eientlich ein “Mouseover” cool. Gibt es sowas überhaupt bei normalen Knöpfen? Dh: Leichte Berührung des Knopfs 1/4 Sekunde: Bezeichnung des Knopfes wird angesagt. Leichte Berühtung des Knopfs 1 Sekunde: Es wird angesagt, was passiert, wenn dieser Knopf gedrückt wird. Drücken: Aktion wird ausgeführt und per Sprachausgabe bestätigt.

Also, warten wir mal auf RFID und schauen, was die Produktmanager dieser Welt so draus machen…