25uhr

February 23, 2010

Feature-Idee: Kündigungsbriefservice

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 5:23 pm

Es gibt ja so Sachen, die hat man irgendwann mal abonniert, und ins Gedächtnis kommen sie einem erst wieder, wenn man auf seinen Kontoauszug schaut. Die meisten vielbeworbenen Sachen sind Abos im weitesten Sinne: Versicherungen, Zeitungen, Premiummitgliedschaften für irgendwas, Flatrates, Domains…

All diese Abos zeichnen sich meistens durch gräßliche Kündigungsfristen und -bedingungen aus. Man findet irgendwo kleingedruckt eine Postfachadresse, an die man einen Brief mit einer selbst formulierten Bitte um Kündigung schicken soll. Oder einen Fax, da spart man noch 20 cent.
(Abschließen kann man solche Verträge aber mit wenigen Mausklicks.)

Wie auch immer, so könnte der Service aussehen:

  • Ich logge mich bei meiner Bank ein, wo ich mir immer die letzten Kontobewegungen ansehe.
  • Da gibt es einen Knopf “Abos kündigen”
  • Drücke ich drauf, erhalte ich eine Text-Liste mit Firmennamen und ggf. Tarifbezeichnungen, die aus den Abbuchungen analysiert wurde.
  • Wegen Datenschutz und so kopiere ich die Liste in die Zwischenablage und klicke auf den Link zu www.kuendigungsmanager.de
  • Dort füge ich die Liste wieder ein und entferne ggf. einige Einträge vor dem Abschicken.
  • Die Seite generiert mir eine Liste mit laufenden Verträgen und gibt mir Infos, wie ich sie am besten kündigen kann. Beispielsweise Telefonnummern oder Musteremails. Oder Musterbriefe und -Faxe gleich als Dokument zum Download. Zu manchen Verträgen werden noch zusätzliche Infos abgefragt, damit passende Textvorlagen generiert werden können.

Alle werden reich und glücklich. Außer Loseblatt-Verlage, Fitnessclubs und Handyprovider. Wenn die sich dann “gesundschrumpfen” müssen, werde ich auf der erwähnten Domain einen neuen Service anbieten… ;)

February 14, 2010

Islamic geometric patterns, animated!

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 11:56 pm

I’m fascinated by the geometrical patterns in islamic art and architecture. Trying to reproduce them with flash, I found that you can animate some of them nicely. And they are very mesmerizing! ;-)

Blume des Lebens
Click to see the animation.

From one center circle, 6 more circles move outwards. Each of these produce 6 more circles themselves.
In esoterics, this pattern is called “Flower of Life”

In some of the patterns, the base angle is a degree of freedom. You can animate it and always get a “working” pattern.

The following patterns are based on a repeatable base grid, such as triangle, square or hexagon. The base grid itself is hidden. Instead, an animated X shape is positioned on the center of every edge.

On a square base.

On a hexagonal base.

On the same hexagonal base, with longer strokes.
Islamic pattern: Hexagonal base with longer strokes
Click to see the animation.

In the above examples, I used 2 rotating “X” lines centered at each edge of the (invisible) base pattern. Now to get more variations, I attach another rotating line at the ends of each first rotating lines. The effect is the “broken” line found in many islamic patterns. In the following example I use different speeds for 1st-level and 2nd-level rotations, to achieve a pattern that does not repeat for some time.


Islamic animated pattern with broken line
Click to see the animation.

Next, I use the same principle on a centered (non-repeating) pattern. Base grid is an octagon surrounded by petagons. This base grid is very popular in islamic art.

animated islamic ornament
Click to see the animation.

And then the same with the “broken line”, by adding another rotating line to the ends of the first “X” animation.

animated islamic ornament with added complexity
Click to see the animation.

I would love to hear from others who have done similar animations.
And for fame and glory, I would love to do an installation in a modern mosque, using projectors to cover the interior with such patterns. :-)

November 19, 2009

social shopping reversed

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 2:42 am

just an idea about “social shopping”:
people like to shop with friends, show each other stuff.
after school, people don’t usually live in the same town as their friends.
so they could use some online service to connect and shop. point at websites or pictures of products and talk about it.

OR

offline shops (like H&M or Zara) put up terminals inside, where you can log into your favourite messengers and videochat with your friends. to show them what you like to buy.
that would be cool. ;)

here is a quick sketch:
Sketch of terminal in a shop

some related thoughts:
- don’t put it *inside* the changing room
- care for really nice camera (whole body?) and nice lighting
- use camera software to automatically slim and tan the people
- reassuring “log out and erase all my personal data” button
- finding the right place is probably crucial - watched over by staff, but close to changing rooms

November 4, 2009

Finde ich toll, dass du das machst, wirklich.

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 2:17 am

“Du bist mein Medikament” sagt S. lachend, nachdem ich ihr deutsche Schimpfwörter beigebracht habe, die für ihre Vermieterin passen. Die Wohnheimsbetreiberin macht Ärger, stellt unrealistische Forderungen und droht mit Rauswurf. S. ist völlig mit dem Nerven fertig und der Arzt verschreibt ihr Schlaftabletten und Baldriantee.

Was hat das mit mir zu tun?

Seit einigen Monaten kümmere ich mich ehrenamtlich um S. und ihre drei kleinen Kinder, eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak. Der Kontakt kam über Xenion e.V. zustande, wo ich mich Dezember 2008 als interessierte Mentorin gemeldet hatte. Ich hatte Sprachkenntnisse angegeben: Englisch, Französisch, ein bißchen Russisch. Und ich mag Kinder. Drei Monate später rief Xenion an und sagte: Wir haben hier eine Familie, eine Frau mit drei kleinen Mädchen. Sie sprechen nur irakisches Kurdisch sonst nichts. Aber die Kinder sind süß!

Neugierig und ein wenig aufgeregt ging ich zum Kennenlernentreffen. S. war erst seit wenigen Wochen in Deutschland, im Erstaufnahmelager in Berlin, wo die Schlepper sie abgesetzt hatten. Beim Treffen konnte sie nur “Auswaus” (Ausweis), “Sozial” (Sozialstelle für Asybewerber) und “Motardstraße” (die Straße des Asybewerberheims) sagen. Eine Dolmetscherin war beim Treffen dabei, und bot auch an, später per Telefon zu übersetzen.

S. war nervös und schüchtern, aber wir waren uns sympathisch. Und die Kinder waren tatsächlich sehr süß: 2, 5 und 7 Jahre alt. Bei Xenion schrieben wir auf, was wir zusammen machen wollen: Uns einmal in der Woche treffen, Behördengänge und Briefe erledigen, Deutsch lernen und irgendwelche Freizeitsachen unternehmen.

Seitdem begleite ich sie bei ihrem “Abenteuer Deutschland” und erlebe die Höhen und Tiefen mit. Toll ist es, mitzuerleben, wie sie immer besser Deutsch spricht, und sich jetzt schon gut selbst verständigen kann. Wie die Kinder in Schule und Kindergarten gehen und mir Bilder und Gebasteltes schenken. Die Älteste hat mir ein Bild gemalt mit Deutschlandfahne und ganz vielen Herzen. Wenn das keine Integration ist! ;-) Schön ist, wie ich große Schwester sein kann, wenn ich ihr von Pille bis Steuern die Geheimnisse der deutschen Gesellschaft erkläre. Und wie sie mich bemuttert, wenn ich zu dünn angezogen bin und kein Proviant für die Wartezeit im Jobcenter dabei habe.
Frustrierend ist, wenn das Jobcenter monatelang nicht zahlt, Wohnungsbewerbungen immer wieder abgelehnt werden und die obengenannte Vermieterin wieder eine prima Idee hat. (Zum Beispiel, eine weitere vierköpfige Familie in die 3-Zimmer-Wohnung mit einzuquartieren.)

Wenn ich anderen Leuten davon erzähle (was ich immer gern tue), dann kommt meistens: “Finde ich toll, dass du das machst. Wirklich.” Viel lieber würde ich hören: “Oh, sowas will ich auch machen.” oder “Kann ich dir dabei helfen?”
Einige Freunde haben gebrauchte Kleidung geschenkt oder Möbel angeboten, das ist eine große Erleichterung für S. und sie freut sich sehr darüber.

Die nächste Etappe des Abenteuers ist das Finden und Einrichten einer eigenen Wohnung. Wenn die Mädchen ihre eigenen Betten haben, werde ich ihnen mit Organzastoff Himmel darüberbauen. Aber nicht verraten - es wird eine Überraschung. Ich freue mich schon darauf! :-)

June 29, 2009

on status

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 6:05 am

I have prejudices. When I see people, I judge whether their status is above or below me. A girl with cheap jewellery is below me. A guy with a fit body and a nice suit is above me.

Bad:
- fat
- cheap clothes and accessories
- no hairdo / lower-class hairdo
- no makeup / too much makeup
- bad posture

Good:
- slender/fit
- expensive and tasteful clothes and accessories
- cool gadgets
- proper hair and makeup
- confident posture

In the last years, my status has risen. From poor student of unreputable school in small town to successful bizdev manager of cool startup in hip town. Yay. Also I’m a bit older, which I think influences perceived status as well. Higher status has interesting effects. Joining a group of people, some turn to me and smile. The poor students ask polite questions and listen to me. After conferences, some people contact me first, before I contact them. I find this all very funny.

If you have a high status within a group of people, you can define what is appropriate and desirable, regarding style, values, behaviour etc. For example if you are the richest guy in the room, your eighties digital watch is a vintage fashion statement. If you are not, it may just be old. Defining values and all makes you more relaxed and confident about your current lifestyle, which in turn increases your status.

Status symbols like expensive jewellery, clothes, fitness etc are especially effective for first encounters. Later, your status will rather be judged by how much money you actually have, what job you have, how much you have actually read (and not just carrying around), etc. And by how well you can bully the other group members.

Status symbols vary a lot by subgroup. Especially people who cannot expect to achieve status by money anytime soon, will invent new dimensions and symbols of coolness. If someone has a better socioeconomic status than me, I try and find a different way in which I am better than they are. If a rich guy is reading yellowpress, I pull the Dostoyevski from my bag and feel intellectually superior. Same is true for example with punk, hip hop or nerd culture.

Losers are those who have no followers. Having the lowest status in a group. To gain followers, you can always declare a new dimension of values (”I don’t have a girlfriend, but I can hack.”) and attract other losers to be your followers (”I wish I was a great hacker like you.”)

That said, I’m going with the mainstream status for now. Guess I should lose some weight to conform.

May 15, 2009

Trolleykoffermusik beim Rollern über Rillen

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 12:48 pm

Die Leute rollern mit ihren Rollkoffern durch die Gegend, und wenn sie über Pflastersteine oder sonstige Rillen im Boden rollern, machen sie Lärm.

Als Innenarchitekt eines Bahnhofs oder Flughafens könnte man dementsprechend schön glatte Böden bauen. Oder aber man gestaltet den Boden so, dass beim Drüberrollern Musik entsteht!

Durch Abstand der Rillen kann man den Rhythmus festlegen.
Durch Tiefe der Rillen moduliert man die Tonhöhe.

Und dann rollert man so den Flughafen lang und plötzlich klickert der Koffer den Flohwalzer. Das wäre doch toll!

May 2, 2009

Sich überlagernde Bilder

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 4:21 pm

Ich bin in Berlin geboren, in Mitte, zwischen Friedrichstadtpalast und Berliner Ensemble. Bis 1989 hat meine Familie in Berlin gelebt, dann sind wie weggezogen nach Sachsen, da war ich 8 Jahre alt.
Jetzt wohne ich wieder in Berlin Mitte, ein bißchen weiter nördlich als früher, aber nicht viel. Manchmal besuche ich die Straße, wo wir gewohnt haben. Es ist seltsam, weil sich so viel geändert hat, aber ich so viele Erinnerungen mit dem Ort verbinde.
Als würden sich zwei Bilder überlagern, ein Erinnerungsbild und das heutige vor meinen Augen. Manchmal passen sie gar nicht zusammen, manchmal finde ich noch Konturen, die übereinstimmen, manches ist geblieben.

Ein Bürohaus steht da, wo früher ein Stück verwilderter Park war. Wir Kinder sind dort im dichten Unterholz herumgestromert, man hat uns erzählt, es wäre ein Pfirsichbaum irgendwo darin. Ich habe mir immer vorgestellt, ihn zu entdecken, im Sonnenlicht mit reifen Pfirsichen daran. Das Bürohaus hat große Fensterfronten und ist hell erleuchtet. Dort, wo ich mir den Pfirsichbaum vorgestellt habe, steht ein Schreibtisch und ein Stuhl. Jemand geht dort jeden Tag zur Arbeit und weiß nichts von dieser Geschichte.

Das Brecht-Denkmal steht immer noch. Sitzt. Bert Brecht aus Eisen sitzt auf einem eisernen Stuhl und schaut gutmütig. Er ist ein bißchen kleiner geworden, aber das liegt nur an meiner Perspektive. Das Denkmal ist übrigens hohl, als Kinder sind wir von unten hineingeklettert. Meine Mutter erzählt, wenn Touristen kamen, haben wir gerufen: Huh, ich bin der Geist von Bertolt Brecht, gebt mir Süßigkeiten! Dann haben die Touristen gesagt Ach, wie niedlich! Und uns dem Herrn Brecht auf den Schoß gesetzt und abfotografiert. Bestimmt haben sie uns dann auch Süßigkeiten gegeben. Als ich wieder dort war, habe ich mich aber nicht getraut, drunter zu gucken, ob er immer noch hohl ist.

Das Haus, in dem wir gewohnt haben, gibt es immer noch. Es ist jetzt aber neu renoviert und sehr schick. Die Souterrainwohnungen mit den kleinen Türen, waren früher von armen Leuten bewohnt. Die Türen waren dünn und klapprig, mit abblätterndem Lack. ich glaube, eine alte Frau hat da gewohnt, immer mit Kittelschürze an. Jetzt ist dort ein Büro, nur die Türen sind noch genauso klein. Statt kaputter Steinfließen liegt im Hausflur jetzt Teppich. Es sind auch noch Wohnungen im Haus, ich würde mir gern mal eine ansehen.

Der Hinterhof ist dagegen ganz verschwunden. Früher war er das Reich von uns Kindern. Wir hatten Bäume, Holunder, Unkrautbeete, Wiese, einen Sandkasten. Und eine Mauer mit Löchern, sie war so aus Betonteilen aufgebaut, dass man als Kind hindurchschlüpfen konnte, als Erwachsener aber nicht. Perfekt zum Entkommen. Die Mauer mit den Löchern führte zu einem Gebüsch und dann auf einen Weg. Jetzt ist der Hinterhof ganz leblos mit ordentlichen Grünanlagen, neugepflanzten Bäumen, Sitzbänken und einer Durchfahrt zur Straße. Wo die Mauer war, steht jetzt ein neues Haus. Es gibt nichts, was ich wiedererkenne.

Die Straße vor dem Haus ist noch alt. Die Risse und Löcher, die früher unsere Seen waren nach dem Regen. Die Auffahrt zum Baustofflager aus grobem Beton. Die Abstände zwischen den Gewegplatten. Dinge, die man als Kind auswendig lernt, weil man sie jeden Tag sieht. Ich freue mich, dass sie noch da sind.

Dort, wo die Straße eine Kurve macht, sind die Häuser ein bißchen zurückgesetzt. Davor steht ein großer Kastanienbaum. In dem Haus hat eine Katzenoma gewohnt, und wir waren gerne dort und haben versucht, die scheuen Katzen zu streicheln. Einmal haben wir einen Kastanie gefunden, die ausgetrieben hat, und haben sie zuhause eingepflanzt. Das Haus ist jetzt auch sehr neu und schick und die Katzenoma könnte es sich bestimmt nicht mehr leisten, dort zu wohnen. Katzen sehe ich dort zumindest keine mehr.
Der Kastanienbaum steht immer noch. Groß und schön. Was sind schon zwanzig Jahre, sagt er.

March 8, 2009

friendfeed TV

Filed under: Uncategorized, future — Magdalena Böttger @ 10:50 pm

Here is a feature idea for friendfeed and the like:

1) Gather all the twitter/facebook/delicious/whatever feeds from the user’s friends. (Done.)

2) Analyse links (and shortURLs) to video sites and grab their embed code.

3) Create one stream of videos, that can be played like a TV program. (Kind of done.) Additionally, insert the friend’s comments / context before each clip.

4) User leans back and enjoys the show.

Advanced features:
- fullscreen
- check duplicates and aggregate comments for each clip
- group by topic/tag/group
- integrate with Apple remote control (when possible)

Monetization: Insert short video ads.

February 1, 2009

Aus der ZEIT: Eine Statistik falsch zitieren, eine Nullaussage draus machen und falsch interpretieren

Filed under: Uncategorized — Magdalena Böttger @ 3:18 pm

Über sowas kann ich mich aufregen:

Mittlerweile zeigt sich auch schon ein grundlegender Wandel bei der Einstellung der Amerikaner gegenüber Globalisierung und Freihandel: Bei einer Umfrage des Pew Research Center im vergangenen Jahr gaben 48 an, Freihandelsabkommen seien “schlecht für die USA”. Noch 2004 hatten 47 Prozent die Abkommen als “positiv” bewertet.
(”Aus der Balance geraten“, ZEIT, 29.1.09)

Dieser Absatz sagt nichts aus.

Mal angenommen, die Umfrage sah so aus:
“Wie meinen Sie, dass sich Freihandelsabkommen für die USA auswirken?
a) gut
b) schlecht”

Dann könnte man die im Artikel angegebenen Zahlen so rekonstruieren:
2004: 47% gut; 53% schlecht.
2008: 52% gut; 48% schlecht.

Toll, die Amerikaner profitieren vom Welthandel und haben eine zunehmend bessere Meinung von Freihandelsabkommen.

Vielleicht sahen die Antworten auch so aus:
2004: 47% gut; 48% schlecht, 5% keine Antwort.
2008: 47% gut; 48% schlecht, 5% keine Antwort.

Wir wissen es nicht, denn der Absatz sagt eben wirklich nichts aus. Aber die Autoren interpretieren fröhlich, dass gegen den Welthandel ein grundlegender Stimmungswandel und so weiter.

Zum Glück gibt es das Internet und der kritische Leser kann sich selbst informieren. Hier ist der Link zum Bericht des Pew Research Center: http://people-press.org/report/299/free-trade-agreements-get-a-mixed-review

Im Kasten oben rechts sehen wir auch gleich, wie die Antworten tatsächlich verteilt waren:

Views of Free Trade Agreements

Impact on the country:
Good thing: 44%
Bad thing: 35%
Don’t know: 21%

Moment mal. Wo kommen die zitierten 48% negativ her? Frei erfunden? Allzu kritisch scheinen die Amerikaner tatsächlich nicht zu sein, denn die richtige Zahl ist 35%.

Eine genauere Auflistung findet sich weiter unten im Bericht:
Views of Free Trade Agreements

Hier findet sich bei 2004 die zitierte 47% positive Einschätzung. Die unterscheidet sich aber nicht dramatisch von den aktuellen 44%.

Die Interpretation im Bericht dazu:

Opinions about the impact of free trade agreements ­ both on the country and on individuals’ finances ­ have been generally stable over the past ten years. In December 2003, positive perceptions of the effects of free trade declined, but recovered soon after. In general, people do not see free trade as either completely positive or completely negative ­ and sizable minorities offer no opinions at all.

Fassen wir zusammen:
Die Zahlen aus dem Bericht falsch abgeschrieben (vorsätzlich oder nicht).
Im eigenen Artikel verkürzt und ohne Vergleichsmaßstab verwendet, so dass die Zahlen keine Aussage mehr enthalten.
Eine Interpretation drumherum fantasiert, die das Gegenteil der ursprünglichen Aussage des Berichts darstellt.

January 20, 2009

What a social shopping site should be like

Filed under: Uncategorized, future — Magdalena Böttger @ 2:05 am

When I think “Social Shopping” then I imagine something like this:

- I want to show off my lifestyle and feel like a trendsetter
- I want to tell my girlfriends what I just got for myself, and how and why.
- I like to point to pictures from the web and ask “where do I get this?”
- I want to have a bit of revenue sharing
- The whole thing is supposed to look beautiful.

Mockup:
shopping mockup

The picture to the left is stolen from a news site, the one in the middle I took with my cellphone cam, the one to the right is taken from a shop.

I want to add comments to my pictures, maybe with affiliate links. These links should appear more or less automagically. Or if I am too lazy, other users should have the possibility to add comments with additional affiliate links. Those tagging users would get a rev share as well.

Rev share should be easy. Maybe even without sending money to the user, but instead sending amazon voucher to her email adress on request.

The concept would work with videos as well.

Oh, and there should be a variety of personalizeable themes (for example vintage, gothic, elle, swedish…) for the site.

If anyone knows a shop like this, please let me know. :-) If not, please build it and get rich and famous. :-P

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