sharp observations, wild guesses et cetera
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23 December 2007
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Thanks for coming along. :-)
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat09 May 2007
Second World
Tonight I dreamed of a Second Life clone. In the dream it was called "Second World". Very creative. ;-)
You go in and have an avatar in a 3D-environment. Main difference: it was mainly for gaming, casual games included.
And it was very regional: When you login from Munich, you land in "Second Munich". So you can play horseriding in your street. Or any other game - in the environment of your home town, and meeting players from your region.
It was all recreated in 3D, probably with the help of the players and with Google Earth.
Another strange thing in this dream: Some places in reality would belong to the gaming platform. People could change it from within the "Second World" or meet there and play there.
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat28 January 2007
Digital lifestyle day. Me too.
One week ago the
DLD 07 started. I was there. And I liked it. The overall excitement, coolness and cheer was somewhat exhausting. :-) But I met some interesting people, heard some interesting talks and had a great (though often interrupted) brainstorming chat with Tariq from
netvibes.
Some of the notes I took:
- Catarina Fake mentioned that publishers usually do not have a R&D or structured innovation process. I noticed that too. Innovation is stuck between several people's gut feeling and interpersonal likes and dislikes. And the process is not failure-tolerant: Once a topic fails, it is "burnt" for some time and not tried again in a different variation.
- NGOs do use Skype a lot.
- The One Laptop per Child Laptops are really cool. It's a shame that the "Buy two, get one" method of distribution (you pay for two and one goes to a child in need) is just a legend.
- The woman behind Anshe Chung is really rather shy and just likes to play role games. She invented her character to be powerful and self-conscious. Her husband talked about their Second Life business and how the virtual character seemed to demand expanding the business to the real world.
- It would be cool the merge Second Life with Google Earth.
- At metacafe funny and international videos (that is especially, videos without language) are most successful. So I suggest they let users write local subtitles for their local platforms. This way you can make videos with text international too.
- And if I would want to make money on metacafe, I'd produce a cooking show series. :-)
There was too little and strange food. And it was way too crowded. But I'd go there again next year. :-)
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobatThe BrainTrainer
Something for my former co-students, now psychologists and some looking for a job... Instead of being a classic psychotherapist with a practice, offer services that fit into the trend of
Dr. Kawashimas brain-improvement game.
I imagine this advertisement: "I cannot concentrate at work. What ca I do?" "I can't possibly remember the names of people. " "I want to get myself organized better, so I can
get things done more easily." "How do I learn to win arguments?" ... Individual counseling. Guaranteed results in just 3 sessions.
There is a lot of books for that. But coaching might be more effective here.
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat13 January 2007
Sind wir nicht alle ein bißchen Terrorist?
Sagte Jojo und schenkte mir dann (wegen meiner Freude darüber) das Zitat zum Dank für das Abendessen.
Die einen rippen DVDs, die anderen bezahlen keine GEZ-Gebühr für ihren Computer... Gauner und Kriminelle überall! Da braucht man hartes Durchgreifen und vor allem
Überwachung. Von dem, der sich nicht den guten und gerechten Gesetzen beugen will ist es sicherlich nicht weit zu dem, der die bestehende Ordnung stürzen will und den Terroristen mindestens mal in die Hände arbeitet. Zum Beispiel
Journalisten, die über Geheimdienste berichten, oder vielleicht nur Jugendliche, die Graffitis sprühen und Überwachungskameras zerstören.
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buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat12 January 2007
Prima Geschäftsidee: Plattform für 1-zu-wenige-Webinar-Shops
Ich habe eine prima Idee, aber da ich sie wahrscheinlich nicht umsetzen werde, macht es vielleicht jemand anderes, wenn ich es hier schreibe. :-) Sie ist einfach umzusetzen und würde wahrscheinlich funktionieren.
Die Ausgangsüberlegung ist: Ein Freund von mir schreibt ein Buch für eine Nischenzielgruppe. Expertenleser, kleine Auflage. Er bekommt dafür weniger Geld als er in der Zeit aus dem direkten Einsatz seines Wissens ziehen würde (Programmieren etc). Vielleicht lohnt es sich nicht, ganz allgemein für so ein Nischenprodukt die ganze Maschinerie von Verlag, Redaktion, Satz und Druck anzuwerfen. Und dann würde ein solches Buch nicht geschrieben und veröffentlicht. Im Prinzip ist es aber sehr gut, dass durch das Geld, das über die Verlage fließt, die Experten dazu gebracht werden, ihr Wissen auf gründliche Weise zu Papier zu bringen. Dafür bekommen sie Geld und Ruhm.
Lernwillige bekommen dieses Wissen dann für wenige Euro, wenn auch leider nicht interaktiv.
Vielleicht kann das ja das Internet auch gut. Bisher bekommt man als Experte zwar etwas Ruhm, aber kein Geld dafür, sein Wissen im Internet zu verbreiten. Mal angenommen, es werden immer mehr spezielle Lerninteressen als Nachfrage vorhanden sein, und das Internet als Lernort hinreichend akzeptiert... dann könnte man eine Plattform schaffen, die Lehrer und Lernwillige zusammenbringt.
Features: Der User hat Wissen und etwas (/oder viel) Zeit, es zu vermitteln. Er richtet sich per einfachen Klicks ein Webinar/Klassenzimmer/Lernshop ein: mit Aussehen nach Geschmack und vielen tollen eLearning-Funktionen. Dafür gibt es ja zum Glück schon ausreichend erprobte Anwendungen: Chat, Live-Whiteboard, Skype, Webcam, Forum, Wiki, Dokumentenablage, Quiz, usw. usf. Der Raum kann frei gestaltet werden und zB in eine eigene Webseite eingebunden werden. Vermarktung des Lehrangebots macht der Lehrer, der ja vielleicht schon im Web als Experte bekannt ist. Die Preisgestaltung ist frei, denkbar wäre beispielsweise ein Monatsabo, das dem Lernenden Zugriff auf das Angebot, sowie Kontakt zum Lehrer verschafft. Teilnehmerbegrenzung für zeitlich begrenzte Seminare ist denkbar. Whatever. Wichtig ist, dass durch den transparenten und freien Markt die Preisgestaltung den Mehrwert des speziellen Lehrangebots für den Lerner widerspiegelt. Kommentare, Bewertungssternchen, Weiterempfehlungen etc. könnten hilfreich sein.
Die Geldabrechnung erfolgt über den Betreiber der Plattform, sodass die Lehrer damit keinen Aufwand haben. Von dem Umsätzen gehen kleine Prozente bis zu einer Obergrenze ab, als Miete für den Klassenraum sozusagen.
Mögliche Angebote: 1-zu-1-Programmierkurse, mit Beispielaufgaben aus dem Anwendungsbereich des Lerners und Tipps zu aktuellen Problemen in der Praxis. Schülernachhilfe mit wöchentlichen Sitzungen. Zugang zu einem Wiki mit gesammelten Insider-Notizen und Links zum Wissensgebiet. Manga-Zeichenkurs mit Anleitungen und persönlichem Feedback. Eben alles, was man lernen wollen kann.
Als Betreiber investiert man in das Programmieren einer durchdachten Plattform, verwaltet den Geldverkehr, zahlt die Server und schaut, was passiert.
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat16 November 2006
Online-Banking mit Haushaltsbuch und Briefumschlägen
Ich verstehe nicht, warum das nicht schon längst Standard ist: Bei meinem Online-Banking für mein Giro-Konto hätte ich gern eine schicke Webanwendung. Ich will grafisch die Entwicklung meines Budgets sehen, gerne auch aufgeteilt nach Kostenarten. Die meisten Posten sind ja sowieso wiederkehrend oder lassen sich anhand von Stichworten schnell aufschlüsseln. Da könnte man dann schön sehen, wo größere Ausgabenposten sind, wie sie zueinander im Verhältnis stehen und wie die Entwicklung über die Zeit ist.
Ein weiteres Feature wären virtuelle Briefumschläge. Da tut man nach Gehaltseingang automatisch eine gewisse Geldmenge rein, die dann auf dem Kontostand nicht angezeigt wird. Die Umschläge (Ordner) benennt man bspw. Miete, Beamer, Bafög-Rückzahlung oder wie auch immer. Für Daueraufträge, die nicht mit dem Gehaltseingang zusammenfallen, und für Sparvorhaben. Oder auch, wenn man einmal eine größere Summe bekommt, die für einen bestimmten anderen Zweck später eingesetzt werden soll. Effekt ist einfach, dass die Inhalte der Briefumschläge nicht im Kontostand auftauchen und damit vom Besitzer nicht als "kann ich ausgeben" definiert werden.
Also liebe Banken: engagiert mich als Web-Anwendungs-Produktmanager und macht eure Kunden glücklich. :-)
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat18 October 2006
Open Small Freight Logistics
As I wrote
once, it should be possible to connect car navigation systems to a carsharing site.
Now something else came to my mind: All the people driving around in their cars and all the people selling and buying stuff online... (Or craving for these special cookies from italy.) How about letting the first group take care of transporting the goods of the second group? Should cost less than traditional parcel services but is very flexible concerning individual needs. Might be basis for small courier business.
Biggest problem would be trust: I wonder how other parcel services handle trusting their employees? On the other hand each courier is personally known by the sender, on the point of handing out the package...
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat14 October 2006
Familiengeschichten
Mein Großvater war zu Besuch und erzählte mir drei kleine Geschichten weiter, die er von meinem Ur-Ur-Großvater gehört hat. Der Ur-Ur-Großvater war Textilkaufmann am Anfang des Jahrhunderts und ist weit herumgekommen.
Einmal war er in Argentinien zu einer großen Hochzeitsfeier geladen. Das Essen war fantastisch, die Braut war wunderschön und am meisten freute er sich auf die Hochzeitstorte: eine saftige, weiße Quarktorte mit ganz vielen Rosinen, so wie er sie am liebsten mochte. Als es nun daran ging, die Torte anzuschneiden, lief ihm schon das Wasser im Mund zusammen. Die Braut setzte an und es machte Bbsssssssssssssssst! und alle Rosinen waren als Fliegenschwarm aufgestoben.
Jedes Mal, wenn er mit dem Schiff in den Süden fuhr, war das Passieren des Äquators ein großes Ereignis. Die Offiziere machten sich einen Spaß daraus, einen roten Faden vor das Teleskop zu spannen und die mitreisenden Damen hindurchgucken zu lassen. "Da ist der Äquator!" Große Freude und Jubel. Der Weltgereiste schmunzelte nur, als die Offiziere ihre Geschichte weitertrieben mit dem Hinweis, dass man Glück habe: "Jetzt ist Ebbe, da schaut der Äquator aus dem Wasser!"
Einmal war er in Südafrika in einer Badestube. Die Kabinen waren mit Stoffbahnen voneinander getrennt. Nebenan badete eine Dame mittleren Alters und versuchte anzubandeln. "Ach, sehen Sie, unsere Schuhe stehen direkt nebeneinander!" Worauf er trocken erwiderte: "Na, hoffentlich passiert nichts."
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat19 March 2006
Tiere streicheln Menschen
Am Donnerstag abend durfte ich in München ein Stück Berliner Kultur erleben. Ein lieber Freund mit gutem Geschmack hatte mich auf die Gästeliste dieser "Lesung mit Sitzdisko" gesetzt, als Geburtstagsgeschenk. Und so stapfte ich dann durch die winterliche Kälte zu einem abgelegenen Winkel der Stadt. Alicja, die schon eher da war, hatte herausgefunden, dass man eine kleine, dunkle Treppe hinter der Bushaltestelle heruntergehen muss, dort unten klopften wir an eine dräuende Stahltür.
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buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat15 January 2006
Materialismus und Buddhismus... Religionen für die Konsumgesellschaft?
Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Gesellschaft lebt heute ähnlich luxuriös wie Siddharta Gautama in seiner Jugend. Alle Grundbedürfnisse sind befriedigt, weit entfernt sind Gedanken an Tod, Alter und Elend. Die sinnlichen Genüsse bestimmen den Rhythmus des Lebens. (Siehe auch
Wikipedia: Konsumgesellschaft) Ein Unterschied ist noch, dass der künftige Buddha ein reicher Erbe war und nicht arbeiten musste, während für die meisten von uns ständige Arbeitsleistung (und die Steigerung derselben) als Voraussetzung für materielle Bedürfnisbefriedigung gilt.
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buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat26 December 2005
Brauchen wir viele, kleine Tools oder nur ein richtig Gutes?
"Ein Tool für alle und alles" vs. "Ganz viele unterschiedliche Tools"
Auf der
DenkWerkzeug2005-II war diese Diskussion aufgekommen, aber nicht richtig ausgeführt worden. Ich habe deshalb so viele Argumente für und gegen beide Seiten zusammengetragen, wie mir einfallen. Ich bitte sehr um Ergänzungen, Gegenargumente und Kommentare! Vor allem fehlen auch noch Beispiele. Die Argumente haben Nummern, damit man sich bei Gegenargumenten besser darauf beziehen kann.
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buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat09 November 2005
Jetzt also Produktmanagement :-)
Ich bin nicht mehr auf Jobsuche!! Gestern habe ich vom
Franzis Verlag (in Poing bei München) die Zusage bekommen, dass sie mich wirklich haben wollen und mir auch ein gutes Gehalt bezahlen werden. Das hat mich sehr gefreut, denn es ist eine gute Firma und ein Job, bei dem ich sicher sehr viel lernen und Spaß haben kann. Ab dem 14. November bin ich dort Junior-Produktmanager (oder sagt man inzwischen
Managerin?) im Bereich Consumer Software. Das heißt, ich werde mir überlegen, was die Welt bzw. der deutsche Markt für tolle neue Software braucht, und dann für die Umsetzung sorgen, so dass am Ende noch ein Gewinn für den Verlag übrigbleibt. Entwickelt wird bei uns nicht im Haus, sondern per Auftrag, oder wir kaufen andere Produkte ein. Man kann dann z.B. demnächst im Mediamarkt stehen und von mir verfasste Texte auf Softwarekartons lesen. Und natürlich die Software dann auch vor lauter Begeisterung gleich kaufen. :-)
Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. Ich hoffe, ich werde in dieser Zeit lernen, wie man auf einem Markt mit kleinen Margen und viel Konkurrenz immer noch erfolgreich Produkte platzieren kann. Und ich hoffe natürlich, da auch eine lustige Zeit zu haben. :-)
buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat30 October 2005
Experiment
Before you read on, please think of a nonsensical sentence, that contains a color.
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buy cheap softwarecheap softwareoem softwarecheap adobe acrobat14 October 2005
Link: Email-Verhalten
Ein sehr schönes Paper darüber, wie das Medium Email das Kommunikationsverhalten beeinflusst.
"Lange galt die E-Mail als das demokratische und egalisierende Kommunikationsmedium schlechthin. Mittlerweile aber haben die alten Briefkopf-Unterscheidungsmerkmale – in veränderter Form – Eingang in die elektronische Kommunikation gehalten. Der Stil zeigt den Status: Hochrangige Manager zeigen den Zeitdruck, unter dem sie stehen, durch nachlässige Orthografie, das mittlere Management dagegen schreibt eher E-Mails für die Ewigkeit: Korrekt, ausufernd und mit einem Ehrfurcht einflößenden Adressanhang."
Vor Outlook sind wir alle gleich von Michael Jäckel, Thomas Lenz und Nicole Zillien, erschienen in
kommunikation@gesellschaft, 3. Jahrgang (2002).
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